Baumärkte
Die Geschichte der Bau- und Heimwerkermärkte begann in Deutschland 1960, als mit der Eröffnung des ersten Bauhaus Heimwerkermarktes in Mannheim das Konzept der sogenannten Homecenter aus den USA übernommen wurde. Das Neue an dem Konzept war, dass das Warensortiment rund um das Thema Bau und Renovierung unter einem Dach gebündelt wurde. Vor dem Konzept der Bau- und Heimwerkermärkte konnte man Baustoffe nur bei spezialisierten Baustoffhändlern, Werkzeug, Nägel und Schrauben nur beim Eisenwarenhändler, Farben und Tapeten nur beim Farbenhändler und Holz ausschließlich bei Holzhandlungen erwerben.
Seit der Eröffnung der ersten Bau- und Heimwerkermärkte wurde das Sortiment stetig erweitert und die Verkaufsflächen der Baumärkte erheblich vergrößert. So wurden die klassischen Warengruppen, wie Baustoffe, Fliesen, Werkzeug oder Maschinen und Elektrowerkzeuge in den letzten Jahrzehnten durch Produkte aus den Bereichen Garten, Tierbedarf und Wohnungseinrichtung ergänzt. Heute finden Sie in einem Bau- und Heimwerkermarkt alles von der Schraube über Bodenbeläge und Möbel für Haus und Garten, Tiernahrung bis hin zu Baumaterialien und Werkzeugen.
Laut Definition des Branchenverbandes BHB (Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte e.V.) muss ein Bau- und Heimwerkermarkt über eine Verkaufsfläche von min. 1000 m² und über eine gewisse Warenklassifikation verfügen, um als Baumarkt zu gelten. In der Folge finden Sie eine Übersicht der größten Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland.